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Prinzenpark Revival 26.-27. Juli Oscherleben

Beim Prinzenparkrevival in Oschersleben bin ich bei den Klassikern auf Platz 1+3 gefahren und  bei den moderneren Big Twins auf Platz 5 + 6 gefahren!

Leider lief nach dem zweiten Rennen Öl aus der Kupplungsglocke, ich hatte knapp 4h Zeit bis zum Rennen 3+4 also Ärmel hochgekrempelt und den Motor ausgebaut. Meine Vermutung war das der Kurbelwellensimmering versagt hat. Nachdem ich den Motor draußen hatte konnte ich nur sehen das die komplette Kupplungsglocke verölt war so das ich nicht genau feststellen konnte wo das Öl den genau herkommt, also habe ich den Kurbelwellendichtring, die Dichtung vom Ölentlüftungsrohr getauscht und die Schrauben vom Lagerflansch kontrolliert bzw. nachgezogen. Ich bin genau 5min vor dem 3 Rennen (Big Twins) mit dem Zusammenbau fertig geworden, dann schnell ins Leder und ab ins Rennen!  Aber leider waren die Dichtungen wohl nicht die Ursache des Problems, da nach dem Rennen wieder Öl aus der Kupplungsglocke lief, da ich aber jetzt nicht mehr genug Zeit hatte um die Kiste auseinander zu bauen, bin ich beim vierten und letzten Rennen (Klassikern) für dieses Wochenende, auf einer geliehenen Maschine gefahren. Mein Dank geht an Sven Kessler der so großzügiger war und mir sein Motorrad zur Verfügung gestellt hat, und auf sein Rennen verzichtet hat. Leider hat es damit nur für Platz 3 bei den Klassik Open gereicht. Schade das ich das zweite Rennen nicht mit meinem Motorrad fahren konnte, das hätte sonst sicher ein Doppelsieg werden können :o(( Meine Bestzeit in Oschersleben konnte ich auch noch auf 1.45 verbessern! Beim ersten Rennen bin ich den Jung´s einfach auf und davon gefahren und bin mit 5,5s Vorsprung ins Ziel gefahren. Wir sind dann Sonntagabend um 18.30Uhr nach der Siegerehrung los und waren um 22.30Uhr zu Hause, ausgeladen und um 23.10Uhr angefangen, Moped wieder zerlegt, um 0.00Uhr war der Motor wieder draußen  ;o)) Montag Abend bin ich dann auf die Fehlersuche gegangen, dazu habe ich mir ein Ventil gebaut um den Motor unter Druck zu setzen. Dann habe ich Wasser in die Kupplungsglocke gefüllt und den Motor mal abgedrückt um zu sehen wo er den wohl undicht ist!?

Hier könnte ihr das Problem schön sehen … Lunker Stelle im Kurbelwellen-Lagerflansch

Moto Guzzi Kurbelwellenlagerflansch undicht

 

 

Sparkassen Gran Prix 2.-3. August Schleiz

in Schleiz ist es mal wieder nicht so gut gelaufen …. die Pleiten, Pesch und Pannenserie geht weiter.

Freitag bei den Trainings lief es erst noch ganz gut, konnte eine 1.48,5 fahren, nur die Vorderrad-Bremse gefiel mir nicht, die war mir zu schwammig. Nachdem ich neue Beläge drauf bebaut hatte funktionierte die Bremse wieder perfekt, allerdings zog der Motor im höheren Drehzahlbereich nicht mehr so wie gewünscht, also habe ich das letzte Training für diesen Tag vorzeitig abgebrochen.

Ich hatte die Zündung für den Leitungsverlust in Verdacht und habe dann angefangen ein Teil nach dem anderen auszutauschen, Zündungsbox, Zündspulen, Kerzen usw. um 23:00Uhr habe ich dann aufgehört zu schrauben und erst mal ein kühles Blondes genommen um den Frust runter zu spülen. Da ich das Moped abends nicht mehr laufen lassen wollte habe ich am nächsten Morgen das Moped mal laufen lassen, aber der verflixte Fehler war immer noch da.

Also habe  ich dann das letzte Teil, den Pickup, getauscht und siehe da Moped läuft, es ist wie immer … es ist das Letzte Teil!

Beim wechseln des Pickup ist mir aber aufgefallen, das, wenn ich vorne an der Schraube der Lima, den Motor drehe, die Lima sich um mehr als einen Millimeter hin und her bewegen lässt und der Pickup schon Schleifspuren hat!

Wir haben den Motor noch mal laufen lassen und man konnte sehen wie die Lima rum eiert und schon die ersten Funken schlug. Motor schnell ausgemacht und auf weitere Fehlerdiagnose gegangen.

Ich habe die Lima mal von der Kurbelwelle runtergezogen, um zu sehen ob mit dem Lima Rotor etwas nicht stimmt ,aber da war alles Ok, bis auf ein paar Schleifspuren. Dann habe ich die Schraube alleine vorne in die Kurbelwelle geschraubt und ich konnte den Kurbelwellenstumpf hin und her bewegen, darum war meine Vermutung das der Kurbelwellenstumpf vorne abgebrochen ist. Also Arbeitsklamotten an und Motor raus, ich habe dann mit Hilfe von Karsten den Ersatzmotor eingebaut, ging soweit ganz gut, nur passten die Auspuffstutzen für die Krümmer Anlage nicht in die Köpfe des Ersatzmotor, Flex angeschmissen und passend gemacht!

Die beiden ersten Rennen um 10:00Uhr und 12:00Uhr waren für mich gelaufen, aber zu mindestens konnte ich noch das eine Rennen am Samstag Nachmittag und das letzte Rennen am Sonntag mitfahren. Die beiden Start´s liefen sehr gut, ich wurde dann aber im Rennen, immer weiter nach hinten durchgereicht, meine Zeiten waren nicht berauschend. Durch die Hardcore-Schrauberei war bei mir irgendwie die Luft raus und mein Ehrgeiz/Biss beim Rennen waren verständlicherweise auch nicht besonders groß. Samstag vor dem Rennen hat dann auch noch der Anlasser sein Dienst quittiert, das Anschieben angesagt war, toll bei der Hitze! Wir sind dann Sonntagnachmittag nach Hause und am darauffolgenden Dienstagmittag ging es dann schon wieder Richtung Chambley/F zum Guzzi-MZ-Training, also keine Zeit um in Ruhe nach dem Moped schauen. Ich habe einen Ersatzanlasser eingepackt und habe ihn in vor Ort getauscht um dann festzustellen das der Anlasserkranz auch Schrott ist!

Sachsenring Classic 16.-18. Mai 2014

Liebe Rennsportbegeisterte,

der Sachsenring Classik war ein grandioser Event und schreit nach Wiederholung. Bis auf das Wetter und die geringen Fahrzeiten war es eine perfekte Veranstaltung. Die geringen Fahrzeiten wurden durch meinen Doppelstart bei der Big Klassik Open und Big Twins etwas kompensiert. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll und durch die extremen Höhenunterschiede und Kurven die sich am Ende noch zuziehen bedarf es doch einiger Eingewöhnungszeit bis man eine einigermaßen passable Linie findet. An einige Ecken kann man den Verlauf der Strecke bzw Kurven nicht einsehen und fährt die Kurven Quasi im Blindflug und das wird im Regen nicht besser. Die Organisation war nahezu perfekt, alles lief zügig und reibungslos.

Bei den vielen Klassen, ob es Rennwagen, Gespanne oder historische Renn-Motorräder waren, es war für alle Geschmäcker etwas dabei, so das auch in den Zeiten zwischen den eigenen Trainings und Rennen keine Langeweile aufkam. Am Samstag waren trotz des trüben Wetter viele Rennsportbegeisterte Zuschauer vor Ort und wälzten sich durch das, mit 700 Fahrern in 18Klassen, gut gefüllte Fahrerlager (Samstag sollen es sogar ca. 10.000 Besucher gewesen sein!), es kann mir vor wie Samstag´s in Köln auf der Hohestrasse! Die Besucher waren interessiert und stellten viele Fragen zu den Guzzi´s usw. Viele der Zuschauer fanden die Veranstaltung besser als die IDM da es einen direkteren Kontakt zu den Akteuren gab. Am Freitag hatten wir direkt die ersten beiden Trainingstörns um 8:00 und 8:15 Uhr und da war es noch bitter kalt (unter 10°) so dass ich wieder mit der Regenjacke gefahren bin. Die zweiten beiden Törns waren dann die letzten beiden des Tages um 18:15 und 18:30Uhr, da war es dann zu mindestens ein paar Grad wärmer und den ganzen Tage hatten wir trockenes Wetter.

Samstag war es stark bewölkt aber trocken bis zu unserem ersten Rennen um 14.45Uhr, als wir im Vorstart zum Klassik Rennen standen begann es zu Regen, na toll aber zum Glück muss ich mir keine Gedanken mehr machen ob Slick´s oder Regenreifen. Ich startete von Startplatz 9 aus der dritten Startreihe, am Ende der Startzielgerade vor der ersten Kurve, krachten dann links vor mir zwei zusammen und das eine Motorrad schleuderte über die Strecke so dass man schauen musste das man einen Weg daran vorbei findet. Da der eine oder andere auf Slick´s unterwegs war bzw mit dem Regenwetter nicht zurechtkam gab es im Verlauf des Rennens den einen oder anderen Abflug. Ich denke, das die Anhäufung von Stürzen, die Rennleitung dann auch dazu veranlasste das Rennen zwei Runden vor Schluss abzubrechen. Ich beendete das Rennen bei den Big Klassik Open auf Platz 2.

Eine Viertelstunde später folgte das Rennen mit den Big Twins, Startreihe 7 im Mittelfeld, zu Anfang des Rennen ist es noch leicht am Regnen, dieser hört aber nach kurzer Zeit auf, so dass die Kollegen die auf Regenreifen gesetzt haben, gegen Ende des Rennen mit den stark nachlassenden Reifen zu kämpfen haben, die immer mehr anfangen zu rutschen. So kann ich doch noch an den vor mir liegenden TRX Fahrern Hubi und Jürgen vorbei gehen und beende das Rennen auf Platz drei! Das war schon mal ein Klasse Ergebnis für den ersten Renntag was ich dann auch mit einigen Bier gefeiert habe.

Sonntagmorgen hab ich erst mal ausgeschlafen, da ich in der Nacht schon das prasseln des Regen auf dem Autodach gehört habe. Das Rennen war für 11:00Uhr angesetzt, also erst mal schön geduscht und gefrühstückt und es regnete ohne Unterlass, es hat mal mehr, mal weniger geregnet, aber aufgehört hat es bis zu unserer Heimreise nicht mehr. Nach dem Frühstück ins Leder geschlüpft und den Regenkombi drübergezogen. Als wir zum Vorstart fahren wollen bemerkt Susi das sich unter der 750 von Sascha eine große Öllache gebildet hatte, Ursache war ein Ölschlauch der sich gelöst hatte, die beiden konnten das Problem schnell beheben so das Sascha noch rechtzeitig im Vorstart war. Beim Vorstart konnte man schon sehen dass sich das Starterfeld von Samstag mit über 40Startern schon etwas gelichtet hatte, da waren wohl ein paar Wasserscheue dabei. Beim Start zum zweiten Klassiker Rennen stürzte im Ausgang der ersten scharfen rechts Kurve der gleiche Kandidat vom Vortag, ich glaube der verflucht das Wochenende. In dieser Kurve lag auch ein Streifen mit Kieselsteinen, die vielleicht auch mit zu dem Sturz führten!?  Ich kann mich gut absetzten und bin bis Ende des Rennes hinter ein paar Jungen Wilden aus der K-Junior mit ihren ZXR400 die auf Regenreifen unterwegs sind, da sie aber in einer anderen Klasse fahren, kann ich ruhig dahinter bleiben und ich muss nur sehen das keiner meiner Konkurrenten aus der Big Klassik Open an mir vorbei kommt. Irgendwann im Verlauf des Rennes kommt Sascha dann noch im Tiefflug an mir vorbei, ist aber nicht schlimm, ist auch eine andere Klasse. Es regnet nicht, sondern es schüttet aus Eimern, so das einem an den Gefällstrecken richtige Flüsse entgegen kommen und ich merke das die Contis nun doch an Ihrer Haftungsgrenze angelangt sind, was sich durch leichte Rutscher bemerkbar macht. Also heißt es, ruhig bleiben Brauner und das Rennen konzentriert nach Hause fahren, was mir auch gelingt und ich kann das Rennen auf Platz 1 in meiner Klasse beenden!! Jaaaaa

Ein Viertelstunde später dann der Start zum vierten und letzten Rennen des Wochenende, ich hänge in dem Getümmel im Mittelfeld fest bis sich das Feld nach einer Runde auseinanderzieht.Bis zur letzten Runde liege ich noch vor den beiden TRX Fahrern Hubi und Achim, aber diesmal ging Ihr Reifenpoker auf und sie gehen in der letzten Runde an mir vorbei und ich beende das Rennen der Big Twins auf Platz 5. Ich bin mit den Ergebnissen des Wochenendes mehr als zufrieden, da ich mehr erreicht habe als ich jemals zu hoffen gewagt habe, mit einem ersten und zweiten Platz bei den Klassik Open und einem dritten und fünften Platz bei den Big Twins!

Wir gehen noch kurz zur Siegerehrung und packen danach unser Gerödel im strömenden Regen ein. Pudelnass, aber glücklich, über das Erfolgreiche und sturzfreie Wochenende, machen wir uns kurz vor 15:00Uhr auf den Heimweg und siehe da, nach 200km hört der Regen schon auf und wir fahren der Sonnen entgegen. Wir kommen gut durch und sind nach 5h wieder zu Hause. Dann noch schnell ausgeladen und die nassen Sachen zum Trocknen in der Garage aufgehängt und verteilt.

Susi hat das Wochenende trotz des schlechten Wetters so gut gefallen das sie sofort sagte, jederzeit wieder, mir übrigens auch!

Gruß

KaRo

 

 

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Soundcheck

Mit DB-Eater

Ohne DB-Eater

Kategorie Le Mans,Technik

Ready for race

Die Saison 2014 kann kommen:
Neuen Motor von Horvath Guzzi verbaut, Getriebe überholt, neue Auspuffanlage mit neuen Endtöpfen geschweißt, Gabel bei Wilbers machen lassen und noch ein paar Kleinigkeiten …

Das sollte reichen!

Kategorie Le Mans,Technik